Rahlstedt droht Verkehrschaos durch Bebauungsverfahren Rahlstedt 131

Hamburg-Rahlstedt (cdu) - Das Bebauungsverfahren Rahlstedt 131 sorgt in der Bezirkspolitik weiterhin für Kontroversen und Diskussionen. Grund ist ein Gutachten aus dem Jahr 2015, das die derzeitige Autobahnanbindung zur A1 über die Sieker Landstraße, für den zusätzlichen Verkehr des neugeplanten Gewerbegebiets für ungeeignet befindet. "Schon jetzt bilden sich lange Staus auf den Straßen in Richtung Hamburg und Autobahn. Wie soll es erst werden wenn der Viktoria- und Mindervapark da sind?", hinterfragt Jörn Weiske, CDU-Regionalsprecher für Rahlstedt.

Um ein drohendes Verkehrschaos zu verhindern, hat die CDU-Fraktion am 1. Juni 2017 im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek ein geeignetes Verkehrskonzept gefordert. Das Konzept soll den Empfehlungen des Gutachtens entsprechen. "Mit den neuen Gewerbeparks wird es auch zusätzliche Verkehre geben. Doch die jetzige Straßeninfrastruktur wird diesen nicht gewachsen sein. Hier muss schnellstmöglich ein geeignetes Konzept erarbeitet und umgesetzt werden", erklärt Weiske.

Der Antrag wurde mit einer Mehrheit von SPD und GRÜNE abgelehnt.

"Hier zeigt sich wieder einmal, wie SPD und GRÜNE mit den berechtigten Bedenken und Einwände der Bürgerinnen und Bürger umgehen. Mit einer Blockadehaltung können die aktuellen und die zukünftigen Probleme des Stadtteils nicht gelöst werden. Denn zuallererst müssen die Probleme vor Ort ernst genommen werden. Die CDU wird sich auf jeden Fall weiterhin für die Anliegen der Rahlstedterinnen und Rahlstedter einsetzen und alles dafür tun, ein Verkehrschaos im Stadtteil zu verhindern", stellt Weiske klar.

Hintergrund:

Das im Dezember 2015 vorgestellte Gutachten "Länderübergreifende interkommunale Gewerbeflächenentwicklung Hamburg-Wandsbek-Kreis Stormarn" sieht zwar in der Lage des Viktoria- und Minervaparks zur Nähe Autobahn A1 einen Vorteil, allerdings sagt es auch aus, dass die derzeitige Autobahnanbindung über die Sieker Landstraße zu Anschlussstelle Stapelfeld nicht für die Aufnahme der zusätzlichen Verkehre des neuen Gewerbegebietes geeignet ist.

Das Gutachten prognostiziert, dass nur 25% des Verkehrs von und zur Autobahn geht und dass 75 % der zusätzlichen Verkehre durch Rahlstedt geleitet werden. Hierzu sagt das Gutachten "Der zusätzliche Verkehr durch eine gewerbliche Entwicklung am Stadtrand soll empfindliche Nutzungen (Wohngebiete, Ortskerne) möglichst wenig belasten. Mehrverkehr in Rahlstedt und Stapelfeld ist planerisch zu entschärfen."

(aktuell bis 20.06.2017 - 3066 x aufgerufen)

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