Blasenentzündung – die clevere Therapie - D-Mannose blockiert Erreger

Hamburg (wli) - Jede dritte Frau in Deutschland hat einmal im Jahr eine Blasenentzündung, viele sogar mehrmals hintereinander daran, Experten sprechen dann von einer "rezidivierenden" Erkrankung. Zur Therapie werden vielfach Antibiotika eingesetzt. Das muss nicht unbedingt sein, denn ganz neu steht in Deutschland ein cleveres Therapie-Konzept zur Verfügung, welches eine Infektion verhindert. Die Basis des Konzeptes bildet D-Mannose.

Seit Jahrzehnten werden Blasenentzündungen oft mit Antibiotika therapiert, bei schweren, vor allem fieberhaften Infektionen auch durchaus berechtigt. Vielfach aber lässt sich schon bei den ersten Krankheitszeichen wie häufiger Harndrang, schmerzhaftes oder erschwertes Wasserlassen wesentlich schonender und genauso effektiv gegensteuern. Damit lässt sich vor allem die Gefahr von Antibiotika-Resistenzen vermeiden. Denn es sind meist die gleichen Erreger, Bakterien vom Typ Escherichia coli, die sich mit winzig kleinen Andockstellen, sogenannten Fimbrien, in den Schleimhäuten der Blase und der ableitenden Harnwege festsetzen. Inzwischen konnte ein innovatives Therapeutikum entwickelt werden, das diese Fimbrien hocheffektiv blockieren kann. Möglich wird dies durch den speziellen Stoff D-Mannose (Ganz neu in "Femannose", rezeptfrei in Apotheken).

Blockieren, abschalten, ausscheiden

Das Zuckermolekül D-Mannose bildet einen natürlichen Bestandteil der Blasenschleimhaut. Genau an diesen Bestandteilen docken E.coli Bakterien an und lösen die Infektion aus. Bringt man von außen zusätzliche D-Mannose Moleküle in die Umgebung der Bakterien, spiegelt man ihnen das gewünschte Andockziel vor, ihre Fimbrien werden blockiert. Eine Blasenentzündung bleibt so in der Regel aus. Der Rest ist natürliche Ausscheidung, weshalb auch unter einer Femannose-Therapie die alte Regel vom "möglichst viel trinken" weiterhin gilt.

Mit dem Therapieerfolg beschäftigte sich eine ausführliche Studie mit 308 an wiederkehrenden Blasenentzündungen leidenden Patientinnen1. Unterteilt in drei Gruppen wurde die eine Gruppe überhaupt nicht behandelt, die zweite Gruppe erhielt ein Standard-Antibiotikum und die dritte Gruppe eine D-Mannose Therapie. Nach sechs Monaten waren in der nicht behandelten Gruppe 61% der Frauen von einer erneuten Erkrankung betroffen, in der Antibiotika-Gruppe 20,4% und in der D-Mannose Gruppe gerade einmal erfreuliche 14,6%. Sehr deutlich wiesen die auswertenden Experten auf die um ein Vielfaches bessere Verträglichkeit der hoch effektiven D-Mannose Therapie hin, vor allem auch unter dem Gesichtspunkt einer vermiedenen Antibiotika-Resistenz.

1) Kranjec B. Et al.; World J Urol (2014); 32: 79-84

Weitere Infos unter www.heilpflanzen-online.com

(aktuell bis 23.05.2018 - 2838 x aufgerufen)

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