Sonntag, 27. Mai 2018

Das Deutsche SchauSpielHaus Hamburg trauert um Juliane Koren

Hamburg (dsh) - Das Deutsche SchauSpielHaus Hamburg trauert um die Schauspielerin Juliane Koren. Sie war von 2005 bis 2013 Mitglied des Ensembles und spielte anschließend weiterhin als Gast am SchauSpielHaus.

Juliane Koren wurde 1951 in Weimar geboren. Sie absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Es folgten Engagements am Berliner Maxim-Gorki-Theater, an den Theatern in Stendal, Magdeburg, Dessau, am Theater der Bergarbeiter Senftenberg sowie am Theater der Freundschaft in Berlin.

Ab Anfang der 1970er spielte Juliane Korén zudem in über 20 Film- und Fernsehproduktionen der DEFA und des Deutschen Fernsehfunks und gehörte, etwa durch ihre Rolle als "Dornröschen" (1971), zu den Publikumslieblingen in der DDR. Nach der Wende war sie von 1990 bis 1996 am Schauspielhaus Bochum engagiert, anschließend am Staatstheater Stuttgart.

2005 folgte sie dem damaligen Intendanten Friedrich Schirmer ans Deutsche SchauSpielHaus in Hamburg, zu dessen Ensemble sie bis 2013 gehörte. Hier spielte sie u. a. in "Shakespeares Macbeth" (Regie: Marc von Henning), "Unten (Nachtasyl)" (Regie: Jürgen Gosch), die Jenny Fenghaus in "Bowling Alone" (Regie: Markus Heinzelmann), "Der gute Mensch von Sezuan" (Regie: Christian Pade), den Teufel in "Songs from a Room" (Regie: Thomas Matschoß), "Fressen, Kaufen, Gassi gehen" (Regie: Kristo Šagor), "Kabale und Liebe" (Regie: Dušan David Parizek), die Mutter in "Rust – Ein deutscher Messias" (Regie: Studio Braun) sowie in "Cyrano de Bergerac" (Regie: Dominique Pitoiset).

In der Intendanz von Karin Beier kehrte sie als Gast ans SchauSpielHaus zurück und spielte in deren Inszenierung von Tschechows "Onkel Wanja" die Marina. Zuletzt wirkte sie in Ingrid Lausunds Theaterabend "Trilliarden – Die Angst vor dem Verlorengehn" mit. Juliane Koren verstarb am 7. Mai 2018 in Berlin.

Karin Beier zum Tode von Juliane Koren: "Dass diese so liebenswerte, mutige, sensible und weise Künstlerin nun nicht mehr bei uns sein wird, ist eine Nachricht, die uns zutiefst traurig macht. Nicht zuletzt mit ihrem letzten großen Monolog in »Trilliarden«, einem Monolog über das Sterben, wird sie uns in Erinnerung bleiben. In Gedanken sind wir bei den Freunden und Angehörigen von Juliane Koren. Wir werden sie sehr vermissen!"

Foto: Juliane Koren in "Trilliarden – Die Angst vor dem Verlorengehn" © Klaus Lefebvre, 2017

(aktuell bis 17.05.2018 - 2240 x aufgerufen)

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