Donnerstag, 21. Juni 2018

60 Jahre interkultureller Austausch mit Youth For Understanding (YFU)

Hamburg (yfu) - 2017 feiert das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) sein 60-jähriges Bestehen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich mit Jugendaustauschprogrammen für interkulturelle Bildung und Toleranz ein. Der Schwerpunkt der Bildungsarbeit liegt auf der Durchführung einjähriger Austauschprogramme für Jugendliche in mittlerweile rund 50 Ländern weltweit. Auch mit vielen weiteren, zum Teil kürzeren Programmformaten fördert YFU gegenseitiges Verständnis und Respekt. Sitz der YFU-Geschäftsstelle ist Hamburg.

Bildungssenator Ties Rabe begrüßte im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus rund 270 Gäste. In seiner Rede betonte er die Bedeutung interkultureller Begegnungen für die weltoffene Hafenstadt Hamburg und stellte die besonderen Chancen heraus, die Hamburg jungen Menschen für einen Austauschaufenthalt bietet: "Hamburg ist die deutsche Stadt, die den Schüleraustausch in besonderer Weise fördert und ausgesprochen gute Rahmenbedingungen dafür geschaffen hat. Darin drückt sich ein wichtiger Beitrag der Hansestadt zu Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit aus. 8,28 Prozent aller Hamburger Schüler nehmen an einem Austauschprogramm teil – das sind doppelt bis vier Mal so viele wie in den anderen Bundesländern."

Staatsministerin Aydan Özoğuz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, hob in ihrem Grußwort hervor: "Mir ist es besonders wichtig, dass auch Jugendliche mit familiären Einwanderungsgeschichten an außerschulischen Maßnahmen wie Schüleraustauschprogrammen teilhaben, das geschieht leider noch viel zu selten. Deshalb freue ich mich, dass eines der zentralen Ziele von YFU spezielle Stipendien für ein Austauschjahr für Jugendliche mit familiären Einwanderungsgeschichten sind. Die Teilnahme an solchen Auslandsprogrammen ermöglicht diesen jungen Menschen nicht nur die Chance, internationale Erfahrungen zu sammeln, sie verbessert auch ihre Bildungs- und Berufschancen." Aydan Özoğuz ist auch Mitglied im YFU-Kuratorium.

Den interkulturellen Dialog stärken

Bei einem Podiumsgespräch blickten Mitglieder aus dem YFU-Vorstand und der Geschäftsführung auf 60 Jahre Vereinsarbeit zurück. Außerdem sprachen sie über aktuelle Herausforderungen für den Schüleraustausch – zum Beispiel durch die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Einig waren sich alle, dass internationale Jugendbegegnungen gerade in Zeiten eines stärker werdenden Nationalismus wichtig seien, um den persönlichen Dialog mit Menschen aus anderen Ländern lebendig zu halten. Ein emotionaler Höhepunkt der Veranstaltung waren die Dankesworte von Anieke Fimmen, die 1997 trotz ihrer Einschränkungen als Rollstuhlfahrerin mit YFU ein Austauschjahr in den USA verbracht hatte. Sie zeigte sich beeindruckt davon, mit welcher Selbstverständlichkeit YFU ihr damals das Austauschjahr ermöglicht hatte und bedankte sich für die Chancen, die ihr die interkulturellen Erfahrungen eröffnet haben.

Gäste aus aller Welt

Die Austauschschüler Daisuke aus Japan sowie Pim und Jiro aus Thailand sorgten mit Klavier, Klarinette und Gesang für den musikalischen Rahmen. Alle drei verbringen derzeit mit YFU ein Austauschjahr in Deutschland. Unter den Gästen waren unter anderem mehrere Bundestagsabgeordnete, der US-Generalkonsul in Hamburg Richard Yoneoka sowie Vertreter der US-Botschaft in Berlin. Außerdem besuchten viele aktuelle YFU-Gastfamilien mit ihren Austauschschülern aus aller Welt die Veranstaltung.

(aktuell bis 30.04.2017 - 3752 x aufgerufen)

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