Leserbrief von Olaf Böttger, CDU-Bezirksabgeordneter in HH-Berne

Liebe Berner Mitbürgerinnen und Mitbürger, es ist schon ein Skandal, was sich hier in der Genossenschaft in Berne abspielt und mit seinen negativen Auswirkungen bis in die Hamburgische Bürgerschaft reicht. - Da sollen im Sinne der örtlichen Genossen Mieter per Abmahnung mundtot gemacht werden und der parlamentarische Geschäftsführer der SPD–Bezirksfraktion verändert dafür nach eigenem Belieben Protokolle des Regionalausschusses.

Was allerdings noch viel schlimmer ist, man schafft mit zunehmendem, bewusst in Kauf genommenem Leerstand (sind es nun schon 17 oder bereits mittlerweile leerstehende 23 Häuser ??) Tatsachen für den kommenden, nach wie vor geplanten Abriss. Rücksichtslos gehen hier die regierenden SPD–Genossen ihren Weg. Die örtlichen Grünen stehen bei diesem Ansinnen leider stets auch noch Pate. Eine überaus löbliche Ausnahme ist allerdings der Bürgerschaftsabgeordnete Olaf Duge.

Die Leerstände sind katastrophal und ungenossenschaftlich.

Es geht es um Zweierlei:

Um Abrisse auf der Dreiecksfläche definitiv. Auf der Denkmalgeschützten Fläche wird jetzt hochpreisig und langwierig instandgesetzt und modernisiert, um dann von der günstigen Nutzungsgebühr und dem Prinzip Eigenleistung (Dach- und Fachprinzip) abzurücken und die Häuser komplett saniert und modernisiert teuer zu "vermieten".

Das führt zum Austausch des Nutzerklientels, zu mangelnder Bindung an Haus und Garten, wie auch an die Genossenschaft. Das historische und sehr soziale Dach- und Fachprinzip (was mancherorts gerade als innovativ entdeckt wird - so bei der IBA zu sehen) wird über Bord geworfen, statt es eventuell neu und besser zu organisieren.

Mit fadenscheinigen fachlichen Gründen (fehlerhafte Ausbauten bei Eigenleistungen) wird munter Rendite maximiert. Dazu passt, dass die Grundfläche neu berechnet wird bei den Häusern. Der ehemalige Stall wird jetzt als Wohnfläche in die Quadratmeter eingerechnet - obwohl er die Genossenschaft nichts kostet und die wertsteigernden Einbauten (die alle von den Vornutzern gemacht wurden) ebenfalls.

Darum geht es: Es soll mehr Geld aus den Häusern geholt werden. Man kann jungen Familien leider nicht raten, das Geld hier monatlich aus dem Fenster zu werfen, dann sollte man wirklich lieber kaufen. Das ist wirtschaftlicher; es sei denn, man hat so viel Geld, dass das keine Rolle spielt.

Olaf Böttger, CDU-Bezirksabgeordneter

(30.06.2017)

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